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Berchtesgaden - mit Wahrzeichen Watzmann 2713 Hm
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Berchtesgaden, Urlaub im Berchtesgadener Land, zu allen Jahreszeiten eine Reise wert
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Kleine Geschichte über
Berchtesgaden
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Berchtesgaden
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Berchtesgaden ist
ein herrlich gelegener Luftkurort der im Süden vom zweithöchsten Berg "Watzmann"
2713 Hm überragt wird. Berchtesgaden liegt im Berchtesgadener Land, am
Nationalpark Berchtesgaden.
Berchtesgaden grenzt unmittelbar an Österreich und der Mozartstadt "Salzburg ca. 20 km.
Die Geschichte des Ortes beginnt mit der Gründung des Augustiner
Chorherrenstifts im Jahre 1102 durch das Grafengeschlecht von Sulzbach. Die
erste Blüte erlebte das Stift im Jahre 1120. Im Jahre 1156 erhielt das
Kloster die Forsthoheit und bald darauf die Schürffreiheit auf Salz und
Metall durch Kaiser Friedrich I. Der Salzbergbau prägt die Geschichte
Berchtesgaden (Bad Reichenhaller Markensalz). Das Stift wurde dadurch wohlhabend und erlangte
Reichsfreiheit. Von 1102 bis zur Säkularisation 1803 hatte das Erzbistum
Salzburg einen starken Einfluss auf die Geschichte des kleinen
Kirchenstaates Berchtesgaden. Im Jahre 1803 wurde das Stift aufgehoben und
die Ländereien gelangten 1810 an Bayern. In dieser Zeit zwischen 1803 – 1810
wechselte Berchtesgaden die Staatsangehörigkeit mehrmals. So gehörte es ab
1802 für drei Jahre zum Kurfürstentum Salzburg, dann ab 1805 zum Kaiserreich
Österreich und ab 1809 zu Frankreich bis es1810 zum Königreich Bayern kam.
Nachdem die bayerischen Könige Berchtesgaden für ihre Hofjagden entdeckt
hatten kamen immer mehr Intellektuelle und wohl situierte Industrielle und
ließen sich hier nieder. Damit begann der wirtschaftliche Aufschwung. Durch
den Ausbau der Straßen und der Eisenbahn wurde Berchtesgaden touristisch
erschlossen.
Heute ist Berchtesgaden ein beliebter Ferienort,
für junge und ältere Menschen. Durch seine
einzigartige geographische Lage zeichnet er sich aus, die einzigartige
Bergwelt, die Nähe zur Mozartstadt
Salzburg, der berühmte Königssee, das benachbarte Kurbad Bad
Reichenhall, das Salzkammergut, das bayerische Meer "Chiemsee" mit seinem
Königsschloss, die bayerische Landeshauptstadt München, um
einige Beispiele zu nennen. |
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Berchtesgaden
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Name Berchtesgaden: Vermutlich aus der weiblichen Sagengestalt Perchta oder Perther, Namen eines Siedlers,
sowie Gaden = ein umzäunter Haus.
Urkundlich erwähnt wurde Berchtesgaden im Jahre 1102, den Namen verdankt Berchtesgaden der Gräfin Irmgard von Sulzbach, für die Rettung ihres Ehemannes, nach einem
Jagdunfall. Als Gelübte wurde ein Kloster zu gestiftet. Sohn Berengar I. von Sulzbach und sein Halbbruder Kuno setzten sich für die Erfüllung dieses Gelübdes ein und reisten dafür auch nach Rom. Den Augustiner-Chorherren, die von Berengar berufen wurden, war das Berchtesgadener Land jedoch keineswegs ein angenehmer Ort.
Undurchdringliche Wälder, Drachen und andere Ungeheuer wurden hier in Berchtesgaden vermutet. Es ist nicht verwunderlich, dass der erste Probst Eberwin bis 1111 noch dem erst 1107 gegründeten Kloster Baumburg ( nördlich von Traunstein) als Residenz den Vorzug gab. Nach den Rodungen gewann der Talkessel nach und nach
auch für die Fürstpröbste seinen Reiz. Als Kaiser Friedrich Barbarossa dem kleinen Stift 1156 die Schürffreiheit auf Salz und Metall freigab, hängten sich die Berchtesgadener gleich selbst an die kaiserliche Urkunde. Beide erreichten zusammen den ersten wirtschaftlichen Aufschwung, der Berchtesgaden zum „Markt“
heranwachsen ließ. Berchtesgaden stand von 1393 bis 1404 unter der Verwaltung von Salzburg.
„Salzkrieg“: Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau
hatte einen Konflikt mit Bayern, Berchtesgaden wurde vom siebten auf den achten Oktober 1611 besetzt, von Wolf Dietrich. Wolf Dietrich flüchtete und wurde bald gefasst, musste abdanken und blieb bis zu seinem Tode im Kerker auf Hohensalzburg. Nach dem Spanischen Erbfolgekrieg 1704 wurde Berchtesgaden wieder von den
Österreichern besetzt. Schon seit 1380 war Berchtesgaden, wegen seiner Ernennung zur Fürstprobstei Berchtesgaden war Berchtesgaden im Reichstag zu Regensburg – als einzige Fürstprobstei und kleinstes Fürstentum – sogar auf der Fürstenbank und nahm zudem bis in 17. Jahrhundert auch an den Salzburger Landtagen teil. Von
1559 bis 1723 wurde Berchtesgaden von den Wittelsbachern verwaltet, welches damals auch noch die Kurfürsten/ Erzbischöfe des Erzbistums Köln stellten. Durch die reichen Salzvorkommen gab es immer wieder Konflikte. Mit dem Ende der pröbstlichen Herrschaft im Jahre 1803 war das neu gegründete Kurfürstentum Salzburg Herr
über das Berchtesgadener Land, nach dem Frieden von Pressburg 1805 das Kaiserreich Österreich und 1809 für kurze Zeit Napoleons Frankreich. Nach der Neuordnung 1810 kam Berchtesgaden und Salzburg zu Bayern. Das blieb aber nicht lange so, 1816 kam Salzburg, wieder zu Österreich. |
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Sehenswürdigkeiten-Berchtesgaden
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